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The Man From Nowhere
IMDb-Rating: 7.8 (5,940 votes)
Inhalt:
"Pfandleiher Tae-Sik Cha (Bin Won) will nur seine Ruhe haben. Zurückgezogen und unauffällig geht er seinem Beruf nach und freundet sich nur ein wenig mit einem kleinen Mädchen aus der Nachbarschaft an. Als deren Mutter Drogen von einem mächtigen Kartell stiehlt und die Ware im Pfandhaus versteckt, ist es mit der Ruhe vorbei. Die Gangster entführen Mutter und Tochter und zwingen Bin Won einen Job für sie zu erledigen. Doch sie ahnen nicht, mit wem sie sich da angelegt haben. Denn Tae-Sik war nicht immer ein Pfandleiher, er hat eine Vergangenheit… Und er hat vor allem nichts zu verlieren…"
Start: 5. August 2010 Genre: Action Laufzeit: 119 Min. FSK: ab 18 Jahren Regie: Jeong-beom Lee Drehbuch: Jeong-beom Lee Schauspieler: Bin Won, Sae-ron Kim, Hee-won Kim
"„The Man From Nowhere" ist auf Hochglanz gestyltes populäres Blockbusterkino, das nicht vor offener Manipulation des Publikums zurückschreckt. Schutzbedürftige kleine Mädchen mit waidwunden Kulleraugen ziehen einfach immer, ebenso wie ein gutaussehender, athletischer Hauptdarsteller. Die Zutaten mögen altbekannt sein. Wenn sie aber zu einem so schmackhaften Mahl führen, vergisst man gerne, wie abgedroschen das Rezept ist.
Die Action ist das große Plus, mit dem Lee und sein Stab hier auftrumpfen, unterstreicht sie doch ein weiteres Mal den Status Südkoreas als derzeitige Hochburg filmischer Urkraft und als legitimer Erbe des 80er-Hong-Kong-Kinos: die gleiche Energie, die gleiche Dynamik, die gleiche Bereitschaft zum Pathos, doch zu jedem Zeitpunkt einer eigenen Filmsprache verpflichtet. Die enorme Wucht, kompromisslose Härte und grazile Schönheit mit der hier hier per Schusswaffe, scharfer Klinge oder geballter Faust zu Werke gegangen wird, verweist nicht nur das stagnierende und auf Effekt- und Schnittgewitter heruntergekommene US-Kino auf seine Plätze.
Auch darf Lee Jeong-beoms Skript nicht unerwähnt bleiben. Eine neue Geschichte erzählt er nicht, wohl aber baut er gekonnt Spannung auf, gestaltet wahrlich abstoßende Antagonisten und beschwört großes Drama herauf, das sich in kathartischen Actionszenen entlädt. Sei es mit wüsten Keilereien auf einer Club-Toilette, rasanten Verfolgungsjagden zu Fuß, abrupt ausbrechenden Shoot-Outs oder einem Showdown, der zügellos wirkt und doch mit höchster inszenatorischer Konzentration glänzt: Via „The Man From Nowhere" hat sich Lee Jeong-beom quasi aus dem Stand einen Logenplatz im Action-Pantheon gesichert. Nach zwei Stunden Kino auf und über der südkoreanischen Höhe der Zeit herrschen wohlige Erschöpfung und Freude vor; vor allem darüber, wie populäres Actionkino heute aussehen kann, wenn es von seinen Machern ernst genommen und aufrichtig geliebt wird."
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Ich kann den Film nur jedem empfehlen, der auf Action steht. Es sind neue innovative Shots dabei, bsp. die POV bei einem Kampf oder auch wenn die Kamera dem Darsteller bei einem Sprung durch ein zerbrechendes Fenster folgt.
Von dem her -> klare Empfehlung. Werde mich jetzt auch weiter im koreanischen Filmmarkt umschauen, da gibts noch unzählige gute Actionfilme. Wenn ihr welche kennt, ich bin für Empfehlungen offen!
Aber ich wollte nur mal danke sagen!
Die Empfehlung ist mir wohl irgendwie durch die Lappen gegangen. Werd mir den die Tage mal anschauen, hört sich super an!
Hab ihn gestern geschaut. Am Anfang viel es mir etwas schwer, die Leute auseinander zu halten. War ja aber im Endeffekt egal, weil ja alle gegen einen waren quasi
Ich musste etwas lachen als die Leute auf einmal sagten, der Typ sei Chinese. Ich hätte im Leben nicht eraten, wer da Chinese, Thailänder, Japaner oder Koreaner war....
Insgesamt ein cooler Film mit schönen Kampfszenen und auch die 2 angesprochenen Kameratechniken sahen gut aus!