An dieser Stelle möchten wir euch zuerst ein paar Grundlagen näher bringen. Unser Ziel ist es die FAQ ständig weiter zu entwickeln und den aktuellen Gegebenheiten angepasst.
01. Ping
02. Bandbreite
03. Router
04. Internetverbindungsfreigabe (ICS)
05. RasPPPoe (PPP over Ethernet)
06. ISP
07. MTU
08. ADSL / SDSL ?
09. VoIP
10. MAC-Adresse
11. WLAN
12. Fastpath
13. TTL
14. RWIN
15. MSS
16. DHCP
01. Ping
Oberflächlich gesehen, wird bei einem Ping ein Datenpaket an einen entfernten Host geschickt, mit der Bitte um Antwort. Vom Programm wird dann die Zeit gemessen, wielange die Antwort zurück braucht und wiedergegeben. Aus diesen
Antwortzeiten lässt sich dann ein Mittelwert bilden aus allen gesendeten Datenpaketen. Ein Ping dient in erster Linie dazu, dass man überprüft, ob die Gegenstelle (also der entfernte Host) erreichbar bzw. wie dessen Verbindung ist.
Beispiel:
| Quote |
| | | Ping auf mousesports.com
Antwort von 195.13.63.122: Bytes=32 Zeit=17ms TTL=58
Antwort von 195.13.63.122: Bytes=32 Zeit=17ms TTL=58
Antwort von 195.13.63.122: Bytes=32 Zeit=17ms TTL=58
Antwort von 195.13.63.122: Bytes=32 Zeit=17ms TTL=58
Ping-Statistik für 195.13.63.122:
Pakete: Gesendet = 4, Empfangen = 4, Verloren = 0 (0% Verlust),
Ca. Zeitangaben in Millisek.:
Minimum = 17ms, Maximum = 17ms, Mittelwert = 17ms |
|
02. Bandbreite
Unter Bandbreite versteht man die Menge der Daten, die gleichzeitig übertragen werden können. Oft ist hier auch die Rede von Up-/ und Downstream (DSL). Während in einem geswitchteten 100 MBit-Netzwerk immer 100 Mbit/Leitung (z. B.
Rechner <-> Switch) garantiert sind, gestaltet sich dies bei DSL anders.
Beispiel:
| Quote |
| | | Ethernet - 10/100/1000 Mbit/s
WLAN - 11/54/108 MBit/s
DSL 1000 - 1024/128 KBit/s* (Downstream/Upstream)
DSL 2000 - 2048/192 Kbit/s*
DSL 3000 - 3076/384 KBit/s*
DSL 6000 - 6016/576 KBit/s*
DSL 16000 - 16000/800 KBit/s* (ADSL2-Technologie)
ISDN - 64/64 Kbit/s
Modem - 56/33,6 Kbit/s
*das sind natürlich nur die Standardwerte. Dies kann von Provider zu Provider variieren |
|
03. Router
Heutzutage bekommt man zu fast jedem DSL-Anschluss auch einen Router dazu. Diese sind zwar nicht zu vergleichen mit richtigen Netzwerkroutern, aber deren rudimentäre Funktionen sind auf jeden Fall ausreichend für den Heimgebrauch.
Ein Router stellt eine Verbindung zwischen zwei Netzwerken her (z. B.
LAN <-> Internet). Oft vereinen sie die Funktion verschiedener Netzwerkkomponenten in einem Gerät (
Switch, DSL-Modem, WLAN).
04. Internetverbindungsfreigabe (ICS)
In Windows eingebettet, bietet die Interverbindungsfreigabe die Möglichkeit, eine
Internetverbindung eines Rechners mit weiteren zu
teilen. Ein umfangreiches Einrichtungstotorial gibt es
hier.
05. RasPPPoe (PPP over Ethernet)
hier.
06. ISP
ISP ist die Abkürzung für
Internet Service Provider (Internetdienstanbieter). Bekannte ISP sind z. B.
T-Com, Arcor, QSC usw.
07. MTU
MTU steht für
Maximum Transfer Unit und stellt die maximale Größe eines Netzwerkdatenpaketes dar, bevor es fragmentiert werden muss. Beim Zugriff auf das Internet darf der MTU-Wert
max. 1492 betragen. Jeder der Probleme beim Spielen/Surfen o. Ä. hat, sollte für sich den optimalen MTU ermitteln. Eine Anleitung findet man
hier.
08. ADSL / SDSL?
ADSL steht für
Asymmetric Digital Subscriber Line. Das bedeutet, dass Down- und Upstream
unterschiedliche Bandbreiten haben (entspricht dem heutigen "Home-DSL-Standard").
SDSL heisst
Symmetrical Digital Subscriber Line und bedeutet, dass Down- und Upstream
gleich sind. Diese Technologie ist um einiges teurer als ADSL und wird für den Heimgebrauch auch nur von wenigen Anbietern bereitgestellt (z. B.
QSC).
Es gibt noch weitere DSL-Standard, die man
hier einsehen kann.
09. VoIP
Die Abkürzung bedeutet
Voice over IP. VoIP ermöglicht das Telefonieren über die Internetleitung und ist groß im Kommen. Nahezu jeder ISP bietet schon die Möglichkeit an, Sprach- und Computerdaten parallel über das Internet zu übertragen. Telefonieren in das Festnetz ist ebenfalls möglich, jedoch kostenpflichtig, da sog.
Gateways das Signal ins normale Telefonnetz weiterleiten müssen.
10. MAC-Adresse
Eine MAC dient zur eindeutigen Identifikation eines Netzwerkgerätes in einem Netzwerk. Die Adresse wird - im Gegensatz zu einer IP - hexadezimal dargestellt und hat eine Länge von 48 Bit. Diese Adresse ist
- in der Regel - weltweit einmalig, jedoch lässt sich diese auch ohne Weiteres manipulieren.
11. WLAN
Abkürzung für
Wireless LAN. Hierunter versteht man ein drahtloses Netzwerk, dass mittels Rundstrahl- oder Richtfunkantennen kommuniziert. Die Technik an sich ist ganz vorteilhaft, wenn man keine Möglichkeiten hat, z. B. das eigene Haus netzwerktechnisch zu verkabeln. Jedoch nimmt die Übertragungsrate rasch ab, sobald sich Decken/Wände o. Ä. im Weg befinden.
12. Fastpath
Von Fastpath spricht man, wenn die
Fehlerkorrektur (sog. Interleaving) in ADSL-Leitung
deaktiviert wird. Dies bietet den Vorteil, dass die Latenz-/Pingzeiten erheblich verringert werden. Vor allem bei Online-Spielen macht sich Fastpath deutlich bemerkbar.
Für den VoIP-Bereich ist Fastpath auch nicht ganz uninteressant, da die Echounterdrückung zuverlässiger funktionieren kann - muss aber nicht! Bei schlechten Signaleigenschaften wird die Übertragung dann gestört, da die Datenpakete vom Interleaving nicht mehr rekonstruiert werden.
13. TTL
Der TTL-Wert (
Time-to-Live) verhindert, dass Datenpakete im Internet unendlich von Routern weitergeleitet werden. Sinkt der Wert auf 0, wird das Paket vom Router verworfen. Würde es TTL nicht geben, wäre das Internet in kürzester Zeit lahmgelegt.
Wie oben schon erwähnt, wird diese FAQ ständig erweitert und soll auch nur ein paar kleine Anhaltspunkte bieten.
Ihr vermisst hier eine Abkürzung oder Vergleichbares? Dann schreibt mir bitte eine
MMS und ich werde es nach Möglichkeit ergänzen.
14. RWIN
RWIN definiert die maximale Datenmenge, die ein Server versendet, bevor eine Empfangsbestätigung eingeholt wird.
Formel zur Berechnung eines Optimalen RWIN Wertes ist:
15. MSS
Die Maximum Segment Size (MSS) definiert die maximale Anzahl von Oktetts, die als Nutzdaten in einem TCP Segment versendet werden können. Während des Verbindungsaufbaus einigen sich die beiden Gegenstellen auf den kleineren der beiden MSS-Werte. Da bei IPv4 der IP- und TCP-Header zusammen mindestens 40 Oktetts groß sind, muss die MSS dort um mindestens 40 Oktetts kleiner sein als die Maximum Transfer Unit (MTU), um eine Fragmentierung der IP-Pakete zu vermeiden.
Quelle: Wikipedia.org
16. DHCP
DHCP (
Dynamic Host Configuration Protocol) ermöglicht die dynamische Vergabe von IP-Adressen in einem Netzwerk. Somit kann ein Rechner ohne weitere Konfiguration in ein LAN eingebunden werden.
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