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Unreal Tournament
0,05 Sekunden sind quasi eine Winzigkeit, zumindest wenn man bedenkt, dass lediglich ein Tag 1.728.000x solang ist. Allerdings: Für Formel 1 Fahrer sowie für ambitionierte Gamer sind 50 ms eine kleine Ewigkeit.
Gerade für Topspieler oder ganze Teams bedeutet ein Pingunterschied von 50ms einen erheblichen Nachteil, teilweise kostet es einem sogar den Sieg. Von manchen Leuten wird man dafür als Heulsuse oder als schlechter Verlierer abgestempelt, schließlich habe man früher auch mit hohen Pings gespielt - und seinen Spaß dabei gehabt.
Doch das sollte man so nicht verallgemeinern. Ein Match mit Ping 70 gegen Ping 20-30 ist definitiv ein großer Nachteil.
Zu dem „früher“-Aspekt: Früher waren hohe Pings kein Problem, richtig. Allerdings kannte man früher auch nur hohe Pings und es haben außerdem alle mit hohen Pings gespielt. Zusätzlich war die Leistungsdichte bei weitem nicht so hoch wie heute – wodurch heute geringfügige Nachteile – z.B. ein Pingunterschied - schon den Ausschlag geben kann.
Dazu kommt noch ein weiterer Aspekt, welchen ich am Beispiel eines unserer Spieler erläutern möchte: kiLLu hatte Jahrelang einen guten Ping und hatte dann im August Probleme mit seinem Internetanbieter, worauf ich hier nicht genauer eingehen möchte. Jedenfalls hatte er dann 2 Wochen gar kein Internet und fortan 8 Wochen eine DSL Internetanbindung ohne FastPath, d.h. Ping 70.
Klar, früher wäre das Spielen mit einem solchen Ping kein Problem gewesen, heute plötzlich schon – warum sind diese 50ms so wichtig? Zum einen liegt ja klar auf der Hand, dass man mit Ping 70 gegen Ping 20-30 benachteiligt ist. Dazu kommt allerdings eine nicht zu vernachlässigende Kettenredaktion:
Der Spieler ist nicht nur um diese 50ms schlechter. Dazu kommt natürlich auch noch, dass er es überhaupt nicht gewohnt ist mit einem solchen Ping zu spielen – gerade bei schnellen Shooter Spielen wie UT2004 ist dies ein Problem. Er spielt also definitiv schlechter als normalerweise, wodurch zweifelsfrei seine Frustration ansteigt – von Fehler zu Fehler. Jeder wird mir sicherlich zustimmen, dass mit steigender Frustration die Konzentration sinkt. Mit sinkender Konzentration macht man noch mehr Fehler, ärgert sich noch mehr und ist damit gegen einen guten Gegner schon fast der Verlierer.
Doch auch kiLLu ist ein Teamspieler. Als einer der stärksten Spieler Europas ist er zweifelsfrei eine wichtige Stütze für unser TDM-Team. Die Folgen? Durch die oben genannte Kettenreaktion ist seine Motivation und Lust am Spiel dahin. Zweifelsfrei wird sich dies auch auf das Teamspiel auswirken sowie auf die Kommunikation mit den Teammates - darunter leidet dann nicht nur die Leistung des gesamten Teams, sondern oft auch die Leistung eines jeden Spielers im Team.
Was lehrt uns das? Ein schlechtes Spiel oder gar eine Niederlage auf den Ping zu schieben ist sicherlich eine einfache Ausrede – aber es steckt manchmal doch ein bisschen Wahrheit dahinter. Doch Achtung: Nichts desto trotz sollte ein Team/Spieler Sport
sman genug sein und auch eine solche Niederlage anerkennen.


sonst tu ich das 

ich hab jetzt meine 20-30ms statt 70 
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