| • | mousesports vs. n!faculty |
| CounterStrike HLTV |
| • | Blizzard im Gespräch mit dem ... |
| Full Movies |
| • | mousesports vs. 4Glory KGB |
| DotA |
| • | mousesports vs. 4Glory KGB |
| DotA |
| • | mouz|Tixo vs. a Losers |
| CounterStrike In-Eye |
| • | New: Blue Hour | |
| Soul, Chillout, Blues, Jazz and more | play | |
| • | go4rock | |
| Rock, Indie, Heavy, Alternative, Punk | play | |
| • | Drop a Beat | |
| Black, HipHop, R'n'B, Funk, Soul | play | |
| • | Club Beats | |
| Vocal/Funky/Deep House | play | |
| • | Future Trance | |
| Future Trance | play | |
|
Korea auf dem Vormarsch Counter-Strike war schon immer die eSports-Disziplin der Europäer. Der Großteil der Topteams kommt aus Europa und nur wenige Clans aus Amerika und Asien konnten fnatic, dem ehemaligen PGS und SK Gaming wirklich gefährlich werden. Das Manko der Asiaten bestand dabei immer im taktischen Bereich. Auf den Finals der Intel Extreme Masters sorgt nun ein koreanisches Team für Aufsehen – eSTRO.
Bisherige internationale Auftritte eSTROs Das Topteam aus dem fernen Osten ist in der Szene keineswegs unbekannt und konnte bereits unter dem Namen project_kr für Aufsehen sorgen. Bereits auf den Finals der CPL World Season 2006 in Dallas ließen die Spieler um ihren Star solo ihr Können aufblitzen und schickten starke Konkurrenten, wie zum Beispiel SK Gaming, frühzeitig auf die Heimreise. Doch der große Durchbruch gelang ihnen nicht. Die nächsten großen Turniere endeten für die Koreaner in einer Katastrophe. Der Electronic Sports World Cup 2007 war bereits nach der ersten Gruppenphase beendet und man verbrachte die nächsten Tage mit Sightseeing durch Frankreichs Hauptstadt. Wirkliche Ausreden für das schlechte Abschneiden konnten nicht gefunden werden, doch schon kurze Zeit später wollte man die Fans im eigenen Land glücklich machen. Zu den e-Stars 2007 in Seoul wurden neben dem koreanischen Team auch das schwedische Starensemble von fnatic, Made in Brazil und das chinesische Team X7-Hacker eingeladen. Die bekannte Heimstärke der koreanischen Spieler sollte eSTRO nun zum internationalen Durchbruch verhelfen, doch wie schon beim ESWC, wurden auch die e-Stars ein Desaster. Alle Spiele gingen ohne Mapgewinn an den Gegner und die Koreaner mussten auch hier feststellen, dass die Konkurrenz durch ausgefeiltere Taktiken und stärkeres Teamplay unbezwingbar war. Doch genau diese Schwächen kann man in Asien nur schwer ausmerzen. Die stärksten Teams des Ostens sind neben eSTRO Lunatic-Hai, die Chinesen von X7 und wNv – doch sie kämpfen ebenfalls mit den selben Problemen und so ist eine Verbesserung im taktischen Bereich kaum möglich. Abhilfe konnte nur geschafft werden, indem man sich für die World Cyber Games 2007 in Seattle qualifizierte, denn mit einer Qualifikation war auch ein Bootcamp in Europa verbunden, welches den nötigen Schwung in Sachen Taktik und Teamplay bringen sollte – mit Erfolg. Auf den WCG zog eSTRO in das Achtelfinale ein und unterlag erst dort dem späteren Sieger emuLate. Zwar war auch hier die Unerfahrenheit im taktischen Segment ausschlaggebend für die Niederlage, Fortschritte waren jedoch zu erkennen. Das vorerst letzte Event, die Global Challenge der ESL Extreme Masters in Los Angeles, bestätigten diese Entwicklung, auch wenn es am Ende nur zum fünften Platz reichte. Damit war die Qualifikation für das Finale der Extreme Masters auf der CeBIT geschafft.
Die Überraschung des Turniers Und da sind wir. Wir befinden uns bereits in den Playoffs der ESL Intel Extreme Masters Season II Finals und die Koreaner sind das Überraschungsteam schlechthin. Das nahezu perfekte Aiming und das nochmals leicht verbesserte taktische Verständnis überraschten die Gegner in Hannover. Nach der deutlichen Niederlage gegen das Team Alternate fingen sich die Spieler rund um Neuzugang ari und zeigten, dass sie zu Recht auf den Finals sind. Die LAN-schwachen Finnen von Excello wurden regelrecht zerstört und Virtus.Pro konnte man zum Unentschieden zwingen, bevor SK Gaming die Siegesserie mit einem knappen Erfolg beenden konnte. Als Drittplatzierter musste eSTRO nun den Weg über die Relegation gehen und traf dort auf den Zweiten der NGL One – Roccat. Auch die Finnen hatten mit dem extremen Aiming des Gegners ihre Probleme und ein 16:5-Erfolg besiegelte den Einzug eSTROs in die Playoffs, in denen sie vor wenigen Stunden SK Gaming besiegten und sich bereits jetzt einen Platz auf dem Podium sichern konnten.
So wie die gesamte eSports-Geschichte des koreanischen Topteams verlief auch das Turnier auf der CeBIT. Nach einem schwachen Start konnten sich solo, termi & Co. immer besser auf die Bedingungen und die Gegner einstellen und den eigenen Spielstil optimieren. Das nächste Match bestreitet eSTRO gegen Alternate und betrachtet man die derzeitige Entwicklung des Teams, ist ein Sieg am morgigen Tag durchaus denkbar. |
| Content: skY Graphics: René |
User